ÜBER MICH

Wie bin ich zur Digitalisierung gekommen?

1985 brachte mein Vater zum ersten Mal einen Computer mit nach Hause. Augenblicklich fühlte ich mich wie gefesselt von dieser Maschine. Das Objekt des Interesses, ein Robotron 1715 ausgestattet mit 64Kb Arbeitsspeicher sowie 2,5 MHz Prozessor, war der Standard PC der DDR. Der Preis eines solchen Gerätes war damals schlappe 5.000,- bis 10.000,- Ostmark und der Rechner konnte nicht im Handel erworben werden. Dieser Computer war der Grund, dass ich blutjung Berührung zur Programmierung fand. Die Datenbank Software Redabas (der dbase Klone) hatte mich zu dieser Zeit noch nicht interessiert. Vielmehr wollte ich einfache Programme über Basic entwickeln. Leider war dieser Rechner nicht dauerhaft verfügbar, daher war die Teilnahme an der AG „Club junger Mathematiker“ obligatorisch. Hier hatte ich endlich Zugang zum Kleincomputer der DDR dem KC85 bzw. später dem KC87. Zudem erlernte ich hier Basic. Die digitale Begeisterung hat sich bis heute bei mir erhalten. Auch habe ich mich bereist damals gefragt, wie kann ich diesem Computer Leben und Persönlichkeit einhauchen. Mittlerweile kenne ich die Methoden, diesen Traum zu ermöglichen.

Der Weg in die Selbstständigkeit

Meine Promotion habe ich 2011 auf dem Gebiet der Verkehrsströmungslehre abgeschlossen. Als Wissenschaftler leistete ich eine lange Zeit Forschung auf dem Gebiet der Optimierung sowie Modellierung von Verkehrsprozessen. Außerdem konnte ich in unterschiedlichen Lehrveranstaltungen mein Wissen und Können an Studierende weitergeben.

Mein Spezialgebiet ist die Verkehrsströmungslehre. Die Elemente aus:

  • big data analysis,
  • machine learning,
  • network optimization und
  • predictive analysis

miteinander vereint. Davor war ich für Luftverkehrsgesellschaften, als selbstständiger IT-Berater sowie Webentwickler tätig. Nun unterstütze ich Unternehmen als technologischer Berater die Herausforderungen der Digitalisierung optimal zu meistern und aktiv mit zu gestalten. Hierbei kann ich meine fundierten Fähigkeiten zielgerichtet anwenden. Auch sind mir digitale Geschäftsmodelle kein Fremdwort. Mit meinem aktuellen Lehrauftrag ermögliche ich Studierenden, sich im Studium auf die unterschiedlichen Rollen im Berufsleben vorzubereiten. Meine Erfahrungen aus der Industrie und Forschung kann ich hier Studenten anschaulich und praxisorientiert weitergeben. Ich engagiere mich privat für SOS Kinderdorf und möchte, dass es benachteiligten Kindern bessergeht. Mich interessieren Sport, Psychologie und fremde Kulturen aber auch internationale Politik und Unternehmertum.

Meine Vision für eine digitale Welt.

„Menschen ermöglichen optimal wirksam zu sein und über sich hinaus zu wachsen.“

Was das heißt? Als aufmerksamer und kritischer Beobachter kann ich überall Ineffizienzen in unserer Gesellschaft erkennen. Das einzige Kapital was ein Mensch hat, ist nicht Geld, sondern Lebenszeit. Gegen die Verschwendung dieser wertvollen Zeit leiste ich meinen Beitrag und sei es nur, dass ich den Finger in die Wunde halte. Wenn es Ihnen genauso geht und Sie Menschen dabei unterstützen wollen mehr vom Leben zu haben, dann sollten wir uns kennenlernen.

Welche Grundeinstellungen werden Sie bei mir erleben?

Besser Vordenken als Nachdenken: Ja, es ist stets sinnvoll aus Fehlern zu lernen und über sich selbst nachzudenken. Was ist aber mit dem Vordenken? Ist es immer „so“ überraschend, was passieren wird? Eins lehrt uns die Statistik: Besondere Zufälle gibt es, aber selten!

Lieber Hinhören statt Zuhören: Jeder behauptet, dass er anderen Menschen zuhören kann. Das ist prima, aber ist es nicht bedeutender, herauszufinden, was der Gegenüber einem im Grunde sagen möchte. Und ist es nicht auch besser, für eine ehrliche Kommunikation zu sorgen und nicht um den heißen Brei herum zu reden?

Mehr Durchblick wie Einblick: Viele Experten können ihr Wissen prima in Power Point Folien überführen und haben einen ausgezeichneten Einblick in die Materie. Was in der Praxis meist zu kurz kommt, ist das Ergebnis jenseits bunter Folien. Keiner der je wunde Finger beim Programmieren bekommen hat, wird Digitalisierung vollständig durchblicken können.

Erst effektiver dann Effizienter: In der Praxis erleben wir meist, dass operationale statt strukturelle Veränderungsarbeit geleistet wird. Was soll das bringen der zügigste und günstigste Hufschmied zu sein, wenn die ehemaligen Kunden mit dem Auto vorbeifahren und winken?

Eher Leidenschaft als Kalkül: In Deutschland zeigt sich oft eine Kultur von Bedenkenträgern und Ja-Aber-Mentalität. Leider führt diese Einstellung dazu, dass andere schneller sind und das Geschäft machen. Es gibt in der Praxis viele Beispiele, dass Zurückhaltung bei der Einführung von Innovationen zum Konkurs des betreffenden Unternehmens beigetragen hat. Aber noch nie ist ein Unternehmen mit nützlichen Neuerungen komplett gescheitert. Seien Sie doch cleverer!

Dr.-Ing. Steffen Marx
Ihr Dr.-Ing. Steffen Marx

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